oder auch „Schlafstunde“ in Israel genannt, bezeichnet ein kleines Päuschen im Laufe des Tages. Wie es nun einmal der Lauf der Dinge so will, muss ich leider meinem Blog auch eine kleine „Schlafstunde“ gönnen. Ich würde lieber auf eine Pause hier verzichten – aber im Moment hat der Tag nicht genug Stunden, um zum Schreiben zu kommen …
… hier also ein kleines Update, wie es dazu kommt …
Zum einen bin ich wieder mal umgezogen – nur keine Sorge, es folgt kein weiterer Bericht über einen Umzug, das hatten wir nun wirklich schon zur Genüge in den letzten Monaten 😉 und ihr könnt mir glauben, mein Bedarf an Umzügen ist zumindest für dieses Jahr auch gedeckt – so gern ich sie habe.
Ich wohne also wieder in Wien und zu meiner Freude in meinem Wunschbezirk – Leopoldstadt. Das ist der Bezirk, in dem man wohl noch am häufigsten Hebräisch hört – für mich wie ein Stück Heimat in der Ferne.
Der Umzug ist jedoch nicht Schuld an meinem entstandenen Zeitmangel im Moment, das ist auf eine laufende Bewerbung für eine neue Arbeitsstelle zurückzuführen, die einen sehr umfangreichen Bewerbungsprozess mit langen Schulungen inkludiert und dann in mehreren Tests endet, für die gelernt werden muss. Der Stoff übersteigt an Menge meine Vorstellungen bei weitem 😉 – also wälze ich die Unterlagen, Tag und Nacht. Wenn jedoch alles klappt, darf ich in einer Umgebung arbeiten, die auf meiner Liste an interessanten Arbeitsplätzen weit oben anzutreffen ist. Also muss der Kopf noch eine Weile rauchen und der Blog darf sich an der „Siesta“, an einer kleinen Pause, erfreuen und „Schlafstunde“ halten.
Jedoch nur keine Sorge – in ein paar Wochen sollte alles vorbei sein und wenn wieder eine gewisse Routine eingekehrt ist, wird es auch hier mit neuen Beiträgen, Türen und Discoverys weitergehen.
… to be continued …
Als Pausenfüller gibt es noch auf dem Weg einige Aufnahmen die ich in Venedig und Burano gemacht habe. Beides ist auf jeden Fall eine Reise wert – vor allem Burano mit seinen bunten Häusern ist eine Wonne für die Augen. Der Sage nach hat die intensive Farbgebung der Häuser der Orientierung der Fischer gedient, die bei Nebel oder nach durchzechter Nacht ihre Insel und ihr trautes Heim anhand der Farbe ausmachten.
© Sabine Bruckner